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Schadstoffe im Kinderwagen

Laut den Analysen der Stiftung Warentest und Ökotest sind ein Großteil der getesteten Kinderwagen und Buggys mit Schadstoffen belastet. Insbesondere in den Griffen, Textilien, Polstern und Gummiteilen konnten Chemikalien nachgewiesen werden, die eine potentielle Gesundheitsgefahr darstellen können. Unverständlich bleibt, dass es weiterhin keine gesetzlichen Grenzwerte für die Schadstoffbelastung im Kinderwagen gibt.

Schadstoffe im Kinderwagen Im letzten Vergleichtest der Stiftung Warentest zum Thema Kinderwagen wurden 15 Buggys überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass zwei von drei Buggys mit Schadstoffen belastet sind. Bei zwei Modellen wurde de Schadstoffbelastung sogar als bedenklich eingestuft. Weitere Details sind im Testbericht zu finden.

Laut Testbericht sei die Gefährlichkeit der Stoffe zwar nicht akut nachweisbar, jedoch sei es unklar, wie sich die Kombination aus mehreren Verschiedenen Chemikalien auf die Gesundheit von Eltern und Kind auswirken kann. Zudem könne man nicht abschätzen, wie sich eine Anreicherung der bedenklichen Stoffe über mehrere Jahre Hinweg auswirken kann.

Als besonders problematisch beurteilten die Produktester die Tatsache, dass ausgerechnet Bauteile wie Griffe, Polster und Abdeckungen, mit denen besonders viel Körperkontakt zustande kommt, mit Schadstoffen belastet sind. Dies sei „unnötig und auf jedem Fall vermeidbar“ urteilen die Prüfer. Untermauert wird dies mit fünf Modellen, bei denen in den Analysen keine bedenklichen Stoffe nachgewiesen werden konnten.

So vermeiden Sie eine unnötige Schadstoffbelastung im Kinderwagen

Die Stiftung Warentest gibt auf Ihrer Internetseite konkrete Tipps, die Sie beim Kauf eines Kinderwagens beachten sollten um die Schadstoffbelastung zu minimieren.

  • Als besonders bedenklich gilt schwarzer Gummi und weicher stark riechender Kunststoff. Gegebenenfalls sollte man den Schieber mit Textilklebeband umwickeln.
  • Regenhauben sind meist aus PVC und sollten eher gemieden werden, da meist besonders viele bedenkliche Weichmacher enthalten sind. Hier wird ebenfalls eine Geruchsprobe empfohlen – ein starker und stechender der Geruch ist meist ein Hinweis auf PVC.
  • Als Hinweis wie man bedenkliche Materialien erkennen kann, nennt die Stiftung Warentest die Eigenschaften „schwarz und weich“. Krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe können in der Regel an Farbe und Geruch erkannt werden. Besondere Vorsicht ist daher bei schwarzen und weichen Materialien geboten, die zudem noch stechend nach verbranntem Gummi riechen.

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